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Nürnberg ArtikelDieser Artikel beschäftigt sich mit der Stadt Nürnberg, der größten Stadt in Franken, weiteres siehe: Nürnberg (Begriffsklärung) und Nürnberg/Bildergalerie
Die alte Reichsstadt Nürnberg (engl./frz.: Nuremberg) ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Frankens und mit etwa 494 571 Einwohnern (Juni 2004) hinter München die zweitgrößte Stadt des Freistaats Bayern. Die kreisfreie Stadt bildet mit den Städten Fürth und Erlangen ein Städtedreieck, welches das Kernland des mittelfränkischen "Großraums" (Ballungszentrum) bildet und eines der 23 Oberzentren des Freistaates Bayern darstellt.
Nächst gelegene Großstädte sind (neben Fürth und Erlangen) Ingolstadt, etwa 100km südlich, Regensburg, etwa 100km östlich, und Würzburg, etwa 100 km nordwestlich. München liegt etwa 170 km südlich, Stuttgart, etwa 160 km südwestlich, und Frankfurt am Main, etwa 186 km nordwestlich.
Die Einwohnerzahl Nürnbergs überschritt um das Jahr 1880 die Grenze von
100 Tausend Einwohnern und machte die Stadt damit zur Großstadt.
Die Region Nürnberg mit rund 2 Millionen Einwohnern, 10 Tausend Quadratkilometern Fläche und einem Anteil am Bruttoinlandsprodukt von 50 Milliarden Euro zählt zu den wirtschaftsstärksten Räumen in Deutschland. In dem Frühjahr 2005 soll die MKRO formal über die Anerkennung der Region Nürnberg als Metropolregion entscheiden.
Blick von der Burg auf Nürnberg 180° Panoramafoto
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Nürnberg liegt zu beiden Seiten der Pegnitz, eines Flusses, der etwa 80 Kilometer nordöstlich der Stadt entspringt, nach Eintrittins Stadtgebiet, dieses von Ost nach West auf einer Länge von etwa 14 km durchfließt - wobei der Fluss in dem Bereich der Altstadt stark kanalisiert ist - und nach Verlassen des Stadtgebiets, ca. wenige Kilometer nördlich der Innenstadt von Fürth, zusammen mit der Rednitz den Fluss Regnitz bildet.
Das Gebiet der Stadt umfasst eine Fläche von 186,6 km². In dem Westen ist Nürnberg fast mit der Nachbarstadt Fürth zusammengewachsen.
Nördlich der Stadt liegt relativ flach das fruchtbare Knoblauchsland , welches zugleich auch die westliche Anflugschneise für den Nürnberger Flughafen bildet.
Die nördliche Begrenzung der Altstadt bildet der Burgberg mit der Nürnberger Burg.
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Am 18.10 1995 beschloss die Stadt Nürnberg eine Neueinteilung des Stadtgebietes. Aus den bisherigen 87 Bezirken wurden 7 neue Stadtbezirke gebildet, das heißt mehrere Bezirke wurden zu einem Stadtbezirk zusammen gefasst. Die bisherigen 87 Bezirke werden seither als "statistische Bezirke" weiter geführt.
Siehe auch: Liste der Stadtbezirke und statistischen Bezirke von Nürnberg
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Nürnberg wurde bereits am 16.07 1050 als nuorenberc (felsiger Berg)
erstmals urkundlich erwähnt; Grabungen in dem Burghof haben 2003 (?)
Siedlungsspuren nachgewiesen, die deutlich vor dem Jahr 1000 liegen.
Bei diesen Siedlungspuren wurde auch ein Fundament eines runden Turmes mit einer Wandstärke von 2 Metern ausgegraben, der nach Angaben des Landesamtes für Denkmalpflege vor 1 Tausend errichtet wurde. Dieser salische Turm stand in dem Bereich der Kaiserburg. Seit Heinrich III. erlangte Nürnberg als kaiserlicher Stützpunkt Bedeutung für das Reich; südlich unterhalb der Burg, die 1183 und 1207 als "Pfalz" genannt wurde, bezogen die Burgmannen Wohnquartiere und die dortige Siedlung, zu der offensichtlich auch Kaufleute und Handwerker gehörten, erhielt das Marktrecht.
Kaiser Friedrich II. machte Nürnberg 1219 zur freien Reichsstadt. Durch die Goldene Straße nach Prag wurde die Stadt zu einem Handelszentrum.
Kaiser Ludwig der Bayer wählte Nürnberg gern als Aufenthaltsort; ebenso dann
Karl IV., der 1356 festlegte, dass jeder Kaiser den ersten Reichstag nach seiner Wahl in Nürnberg abhalten sollte. 1423 übergab Kaiser Sigismund die Reichskleinodien "auf ewige Zeiten" der Stadt (vergleiche die Kaiserbilder von Albrecht Dürer).
Zwischen 1491 und 1493 baut Martin Behaim in Nürnberg den ersten Globus.
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Älteste gedruckte Ansicht Nürnbergs, Schedel'sche Weltchronik 1493
Nürnberg Merian-Stich von 1642
Zwischen 1517 und 1525 festigte sich die Reformation in Nürnberg.
Mit Melanchthons Unterstützung entstand 1526 ein Gymnasium, an das man fähige Lehrer ziehen konnte.
1533 wurde eine neue, sich auch auf das Landgebiet erstreckende Kirchenordnung erlassen.
1543 wurde zu dem letzten Mal ein Reichstag nach Nürnberg einberufen.
Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges erlebte Nürnberg mit dem »Friedensmahl«,
das Pfalzgraf Karl Gustav, der spätere König von Schweden, am
25.09/5.10 1649 in dem großen Saal des Rathauses gab, noch einmal
einen bedeutendes Ereignis.
1806 wurde Nürnberg von Napoleon Bayern zugeschlagen.
Ab 1809 erhielt die Stadt einen eigenen »Polizeikommissär« und unterstand somit direkt der Kreisverwaltung. Später genanntet man solche Städte als "kreisfrei".
1835 fuhr die erste Eisenbahn in Deutschland, gezogen vom Adler, auf der Ludwigsbahn zwischen Nürnberg und Fürth mit einer Länge von rund 6 km.
1862 wurde das Bezirksamt Nürnberg gebildet, aus dem später der Landkreis Nürnberg hervorging, welcher bei der Kreisreform 1972 überwiegend in dem Landkreis Nürnberger Land aufging. Die Stadt selbst blieb immer eine kreisfreie Stadt.
1903 wurde der Rangierbahnhof eröffnet, einer der größten Europas, in der seltenen Bauform eines Gefällsbahnhofes. In dem Anschluss an das größte gemessene Hochwasser in dem Februar 1909 (Abfluss von 370 m³/s) wurden umfangreiche Schutzmaßnahmen wie Begradigungen, Befestigungen und Vertiefungen ergriffen, die jedoch ca. bedingten lokalen Nutzen brachten.
Nürnberg, Rathaus, Westfassade, in dem Hintergrund ein Teil der Burg, von SSW (November 2003)
Während der Zeit des Dritten Reiches war Nürnberg die "Stadt der Reichsparteitage"
und der Rassegesetze. Bereis ab 1925 wirkte hier Julius Streicher, der Herausgeber des antisemitischen Hetzblattes Der Stürmer, als Gauleiter der NSDAP. In dem Zweiten Weltkrieg war Nürnberg eines der bevorzugten Absichte der alliierten Bomber, geriet wegen seiner Lage in dem Süden Deutschlands jedoch erst relativ spät in ihren Aktionsradius.
Nachdem einige vorherige Bombardierungen recht "glimpflich" überstanden wurden, flogen am 2.01 1945 521 große Langstreckenbomber (Avro Lancaster) Nürnberg an und warfen innerhalb einer Stunde 6 Tausend Sprengbomben und eine Million Brandbomben ab. Die Bevölkerung hatte über 2 Tausend Tote und 100 Tausend Obdachlose zu beklagen. Durch diesen Angriff wurde die Nürnberger Altstadt zerstört, die Stadt als Ganzes schwer beschädigt. 39 Prozent aller Häuser waren nicht mehr vorhanden, weitere 52 Prozent schwer beziehungsweise mittelschwer beschädigt. So blieben ca. 9 Prozent der Häuser – besonders in den Außenvierteln der Stadt – verschont.
11 Mal war Nürnberg Absicht des Bomberkommandos der RAF, das der Amerikaner 3 Mal. Allein die RAF warf in dem ganzen Krieg insgesamt 13.807 Tonnen Bomben auf Nürnberg. Dabei starben ungefähr 6400 Menschen, 13 Tausend wurden verletzt und 350 Tausend hatten ihre Wohnungen verloren. Insgesamt war Nürnberg die nach Dresden am stärksten zerstörte deutsche Stadt.
Beim Wiederaufbau orientierte man sich an den alten Stadtstrukturen, so dass Nürnberg mit seinem mittelalterlichen Charme wiedererstanden ist.
Heilig-Geist-Spital, zu dem Teil über der Pegnitz errichtet, aus westlicher Richtung aufgenommen (etwa 17.12.2003)
Die Stadt wurde am 20.01 1945 von Einheiten der 7. US-Armee besetzt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg, ab November 1945 hielten die Siegermächte hier die Nürnberger Prozesse gegen führende Kriegsverbrecher der nationalsozialistischen Diktatur ab.
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An der Spitze der Stadt Nürnberg stand ab 1105 vermutlich ein Reichsvogt als Oberster Richter und Vertreter des Königs. Seit 1138 übte der Burggraf mit wechselnden Titeln dieses Amt aus. Daneben gab es ab 1219 einen Rat als städtische Selbstverwaltung mit einem Schultheißen, später Bürgermeister, an der Spitze. Nach dem Übergang an Bayern 1808 bestand zunächst ein Lokalkommissariat sowie eine Polizeidirektion und andere kommunale Behörden. Ab 1818 wurde ein Magistrat eingerichtet mit einem Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister an der Spitze. Daneben gab es ein Kollegium der Gemeindebevollmächtigten. Beide Gremien wurden 1919 zu dem Stadtrat vereinigt.
Beim Tiergärtnertor, in dem Hintergrund die Burg (Nov. 2003)
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Einwohnerzahlen nachdem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.
¹ Volkszählungsergebnis
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Die Bevölkerung Nürnbergs gehörte ursprünglich zu dem Bistum Eichstätt, ab 1016 wurde das Gebiet nördlich der Pegnitz dem Bistum Bamberg zugeordnet. 1524 führte die Reichsstadt Nürnberg die Reformation nach lutherischem Bekenntnis ein. Danach blieb sie über Jahrhunderte eine protestantische Stadt. Lediglich das exterritoriale Gebiet der Deutschordensniederlassung blieb katholisch.
Nach dem Übergang der Stadt an Bayern 1808 wurde die Bevölkerung Teil der Protestantischen Kirche des Königreichs Bayern, die zunächst lutherische und reformierte Gemeinden umfasste. In dem gleichen Jahr wurde das Generaldekanat, 1810 das Dekanat Nürnberg und 1934 der Kirchenkreis Nürnberg errichtet. Die Kirchengemeinden der Stadt Nürnberg gehören heute zu dem Dekanat Nürnberg, das mit 3 Prodekanaten (Nürnberg-Mitte/Nord, Nürnberg-Ost, Nürnberg-West) geführt wird.
Seit dem 19. Jahrhundert gab es auch für die reformierten Gemeindeglieder eine eigene Gemeinde, die 1853 zusammen den anderen reformierten Gemeinden Bayerns eine eigene Synode erhielt. 1919 trennten sich die reformierten Gemeinden formell von der Protestantischen Kirche Bayerns. Seither gab es in Bayern zwei protestantische Landeskirchen, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und die "Reformierte Synode in Bayern rechts des Rheins", die sich seit 1949 "Evangelisch-reformierte Kirche in Bayern" nannte und heute Teil der Evangelisch-reformierten Kirche - Synode evangelisch-reformierter Kirchen in Bayern und Nordwestdeutschland (Synodalverband XI) ist.
Kath. Elisabethkirche, Südfassade (etwa 2003-12-17)
Spätestens seit dem 18. Jahrhundert nahm auch die Zahl der Katholiken in der Stadt wieder zu. In dem Jahre 1810 entstand die erste katholische Gemeinde in Nürnberg seit der Reformation. Sie erhielt 1816 die Frauenkirche zur dauerhaften Nutzung. Seither nahm der Anteil der katholischen Bevölkerung ständig zu und weitere Gemeinden entstanden. Insbesondere wurden auch katholische Vororte nach Nürnberg eingegliedert, so dass das Verhältnis der katholischen Bevölkerung in dem 20. Jahrhundert etwa 1/3 zu 2/3 war. Die Pfarrgemeinden der Stadt gehören überwiegend zu dem Dekanat Nürnberg des Erzbistums Bamberg. Die Pfarreien in den südlichen Stadtteilen gehören zu dem Dekanat Nürnberg-Süd des Bistums Eichstätt.
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Das Große Wappen der Stadt Nürnberg (Abb. siehe Basistabelle) zeigt in Blau einen goldenen Adler mit herschauendem, golden gekröntem Königshaupt.
Dieses Wappen wird schon in dem Siegel von 1220 erwähnt und versinnbildlicht das Reich ("Reichsstadt"). Der Kopf wurde zeitweise auch als Frauenkopf dargestellt. In seiner heutigen Form wurde das Große Wappen 1936 verliehen und 1963 vom Stadtrat bestätigt.

Das Kleine Wappen der Stadt Nürnberg zeigt in gespaltenem Schild, vorne in Gold, einen halben, rot gezungten und golden bewehrten schwarzen Adler am Spalt, hinten fünfmal schräg geteilt von Rot und Silber.
Die Schrägteilung ist schon seit 1260 nachweisbar. Der Reichsadler kam ab 1350 hinzu und stellte somit das Rücksiegel dar. Seit 1513 wurde diese Abbildung in den Siegeln der Ämter und Außenbehörden Nürnbergs benutzt, wobei die Zahl der Schrägbalken und die Farbgebung mehrmals variierte. Die heute noch gebräuchliche Form wurde 1936 zusammen mit dem Großen Wappen verliehen. Aus dem kleinen Wappen leitet sich auch die Stadtflagge ab. Sie zeigt die Farben Rot und Weiß ebenfalls in Schrägteilung.
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Wirtschaft und Infrastruktur | |
Über Standortkompetenzen der europäischen Spitzenklassen verfügt Nürnberg insbesondere in den Bereichen Information und Kommunikation, Energie und Leistungselektronik sowie Verkehr und Logistik. Des weiteren wurde die Region zur Gateway-Region zu den neuen EU-Mitgliedsstaaten von der EU definiert.
Im Juli 2 Tausend wurde das Europa-Büro (http://www.shenzhen-eo.de/) der Stadt Shenzhen in Nürnberg eröffnet
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Die Messe Nürnberg ist nicht ca. einer der bedeutendsten Kongress- beziehungsweise Messestandorte Deutschlands sondern ist auch unter den Top 20 (global) zu finden.
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Den ÖPNV bedienen U-Bahn-, S-Bahn, Straßenbahn- und Buslinien der Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg (VAG (http://www.vag.de/)), die alle zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbund Großraum Nürnberg verkehren.
Der Nürnberger Hauptbahnhof ist ICE- und IC-Station an der Strecke München-Frankfurt beziehungsweise München-Hamburg/Berlin.
Mit dem Flughafen Nürnberg, der in dem Norden der Stadt liegt, ist Nürnberg auch international gut angebunden.
Die Stadt liegt verkehrsgünstig am Schnittpunkt wichtiger Bundesautobahnen. In dem Südosten des Stadtgebiets kreuzen sich die Autobahnen A 3 Frankfurt-Passau-Wien und die A 9 München-Berlin. Beide Autobahnen werden in dem Süden der Stadt von der A 6 Stuttgart-Prag gekreuzt. Ferner beginnt südlich der Stadt als Abzweig der A 9 bei Feucht der Frankenschnellweg, die A73 in Richtung Bamberg, die einmal über Suhl bis nach Erfurt führen wird. Durch das Stadtgebiet führen die Bundesstraßen B 2, B 4, B 8 und B 14 in alle Himmelsrichtungen, dabei führt die B 4R in einem großen Ring um die Kernstadt.
Der am westlichen Stadtrand verlaufende Main-Donau-Kanal mit einem Hafen (http://www.bayernhafen.de/cms/index3.php) in dem Stadtgebiet Nürnberg gewinnt stets mehr an Bedeutung. So soll Mitte 2004 mit dem Bau einer trimodalen
Anlage für den Kombinierten Verkehr begonnen werden. In dem Rahmen der Baumaßnahmen erfolgt auch der Teilausbau des dritten Hafenbeckens. In einem zweiten Schritt plant die DB Netz AG ab 2005 ihren derzeitigen Containerbahnhofins Güterverkehrszentrum
Hafen Nürnberg zu verlegen.
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In Nürnberg erscheinen folgende Tageszeitungen:
- Nürnberger Nachrichten , herausgegeben vom Verlag Nürnberger Presse Druckhaus Nürnberg GmbH & Co.
- Nürnberger Zeitung , herausgegeben von der Nordbayerische Verlagsgesellschaft mbH.
- Nürnberger Abendzeitung , herausgegeben vom Verlag "Die Abendzeitung GmbH & Co. 8-Uhr-Blatt KG".
Fernsehen:
- In Nürnberg befindet sich das Studio Franken , das für die Fernseh- und Rundfunkberichterstattung des Bayerischen Rundfunks aus ganz Franken zuständig ist.
- Ein privates Fernsehprogramm mit regionaler Ausrichtung auf den Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen sowie ganz Mittelfranken ist Franken TV.
Radio:
Von regionaler Bedeutung sind des weiteren die verschiedenen privaten Radiosender, welche in der Stadt ansässig sind. Die wichtigsten Lokalsender findet man unter Funkhaus Nürnberg (http://www.funkhaus.de/)
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Gewerbegebiete/Gewerbeparks |
- Eurocom
- FrankenCampus
- Gewerbepark Nürnberg-Feucht
- Innovations Quartier (früher Hightech Center Nord)
- Maxtorhof
- Nordostpark
- Nürbanum
- Süd-West-Park
- TA-Gelände
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Frauenkirche, davor der Hauptmarkt
Auf dem Hauptmarkt (vor der Frauenkirche) findet täglich ein Markt mit etwa 20-30 Ständen statt (Gemüse, Blumen, Backwaren, Wurst, Käse etc.).
Auf dem Kobergerplatz in der Nordstadt (Gärten hinter der Veste) findet am Freitag vormittag ein Wochenmarkt statt (etwa 6-8 Verkaufsstände).
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Kultur und Sehenswürdigkeiten |
Dürerhaus am Platz "Beim Tiergärtnertor", von NO (um 2003-11-07)
Innerhalb der Mauern der nachdem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebauten Stadt gibt es zahlreiche zu dem Teil mittelalterliche Bauwerke von großen kunst- und kulturhistorischem Wert.
Sehenswert sind unter anderem : Die Kaiserburg (das Wahrzeichen der Stadt ), der Hauptmarkt (zu Weihnachten findet hier der berühmte Christkindlesmarkt statt) und "Schöner Brunnen" (bekannt wegen des scheinbar nahtlosen Kupferrings - (Goldener Ring) - an dem alle Touristen drehen wollen, damit ihre Wünsche in Erfüllung gehen.), die Frauenkirche und die Lorenzkirche, St. Sebald, Heilig-Geist-Spital (liegt direkt an der Pegnitz), der Henkersteg, der Weiße Turm , Albrecht-Dürer-Haus, das Planetarium, der Tiergarten, das Reichsparteitagsgelände, das Spielzeugmuseum, das Verkehrsmuseum (siehe Museen) ...
Seit dem 7. August 2004 gibt es den sogenannten "Dürer-Weg". Dies stellt ein Rundgang auf Dürers Spuren durch seine Heimatstadt dar. Begleitet wird man von einem Minicomputer, der Sie mit Ton und Bild durch die Altstadt versorgt. Nürnberg setzt damit als erste Stadt überhaupt ein audiovisuelles Führungssystem open air ein.
Der Dürer-Weg (http://www.blauenacht.nuernberg.de/duerer/info.htm)
Hinter der Kirche Unserer lieben Frauen steht ein kleiner Brunnen, das Gänsemännchen. Er wurde vermutlich 1550 von Pankraz Labenwolf gegossen.
Figur - "Schöner Brunnen", Hintergrund: Frauenkirche
Tourist Informationen gibt es in der NÜRNBERG INFO gegenüber dem Hauptbahnhof.
Siehe auch: Kunst- und Baudenkmäler der Stadt Nürnberg, Bildergalerie Nürnberg
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Philharmonisches Orchester der Stadt Nürnberg - Das Orchester wurde 1965 gegründet. Seine Vorläufer waren das 1890 gegründete erste "Philharmonische Orchester Nürnberg" und das "Städtische Orchester".
Nürnberger Symphoniker - Das Konzertorchester in der Stadt Nürnberg, gegründet 1946, hat eine große Tradidtion in dem Bereich Filmmusik: Es nahm unter anderem die Soundtracks zu "Ben Hur" und "Quo vadis" auf und erhielt 1992 den Grammy Award für die Einspielung zu "Die Schöne und das Biest". Seine Konzerte spielt es in der Meistersingerhalle.
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Stadtbibliothek (Hauptstelle) und Stadtarchiv sowie eine Zweigstelle der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg sind in dem Pellerhaus untergebracht.
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Stadt des Friedens und der Menschenrechte | |
Aus der besonderen Rolle, die Nürnberg während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft spielte, ist eine historische Verantwortung für die Menschenrechte erwachsen. Die Stadt fühlt sich daher in besonderem Maß verpflichtet, einen aktiven Beitrag zu dem Frieden und zur Verwirklichung der Menschenrechte zu leisten.
Folgende Projekte wurden bereits realisiert:
- Die Straße der Menschenrechte – ein Mahnmal für die Würde des Menschen
- Der Internationale Nürnberger Menschenrechtspreis
- Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände
- Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte
- Menschenrechtsbüro
Die Stadt Nürnberg wurde am 10.12 2000 in Paris mit dem UNESCO-Preis für Menschenrechtserziehung ausgezeichnet. Damit würdigte die UNESCO den vorbildlichen Einsatz der Stadt Nürnberg für Frieden und Achtung der Menschenrechte
Das Menschenrechtsbüro (http://www.menschenrechte.nuernberg.de/)
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Wie bei einigen anderen Städten auch, herrscht zwischen Nürnbergern und Fürthern "Krieg", der sich vor allem bei Fussballspielen der beiden jeweiligen Mannschaften zeigt.
Eine weitere Veräppelung der Fürther von den Nürnbergern aus betrifft das Autokennzeichen.
Häufig wird dieses als "Fahrer Übt" interpretiert.
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Regelmäßige Veranstaltungen | |
Der Christkindlesmarkt findet in der Vorweihnachtszeit, stets vom Freitag vor dem 1. Advent bis einschließlich 24.12, auf dem Nürnberger Hauptmarkt statt und lockt zahlreiche, auch internationale, Touristen an.
Das Bardentreffen mit zahlreichen kostenlosen Konzerten wird jährlich am letzten Wochenende in dem Juli an verschiedenen Spielstätten in der Altstadt durchgeführt.
Der Trempelmarkt, Deutschlands größter Flohmarkt (Stand Mai 2004), findet zweimal in dem Jahr in Nürnberg statt; jeweils am zweiten Wochenende in dem Mai und in dem September.
Seit 2000 findet jedes Jahr an einem Samstag Mitte Mai die Blaue Nacht statt, eine Kulturnacht mit geöffneten Museen, Kunstprojekten, Performances und Musik in der gesamten Innenstadt.
Das Klassik Open Air, auch "Woodstock" der klassischen Musik genannt, findet am Luitpoldhain (im Juli und August) statt. An einem Tag spielen die Nürnberger Symphoniker an dem anderen Nürnberger Philharmoniker. Der Eintritt ist frei.
Die Nürnberger Spielwarenmesse.
Rock im Park.
Nürnberg wird auch häufig als Noris genannt. Siehe auch Norisring .
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Kulinarische Spezialitäten | |
Als kulinarische Spezialitäten gelten unter anderem:
- Nürnberger Bratwürste und Nürnberger Rostbratwürste mit Kraut (fränk.: "Nämbercher Broudwärschd")
(beide Nennungen und die Herstellung sind durch europäische Verordnung geschützt, siehe: [1] (http://europa.eu.int/eur-lex/pri/de/oj/dat/2002/c_063/c_06320020312de00250026.pdf))
- Nürnberger Lebkuchen
- Stadtwurst
- Ochsenmaulsalat
- Brezeln (Breezn)
- gebratene Schweineschulter ("Scheiferla")
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Weiteres zu dem Artikel Nürnberg |
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